Queen’s Club London: Photovoltaik für nachhaltige Sportanlagen
Der Queen’s Club senkt mit SunPower Photovoltaik seine Kosten, erreicht einen hohen Eigenverbrauch und tut dabei etwas für die Umwelt.

Nur wenige Orte im Tennis tragen die stille Last der Tradition so in sich wie der Queen’s Club in London.
Rasenplätze.
Die gespannte Erwartung vor Wimbledon.
Ein Ort, an dem Leistung in Millisekunden gemessen wird und kleinste Unterschiede entscheidend sind.
Hinter dieser Präzision verbirgt sich jedoch etwas weniger Sichtbares - aber ebenso Entscheidendes: Energie. Und die Frage, wie diese Energie erzeugt wird.
Im Queen’s Club war Leistung schon immer der Maßstab. Durch die Integration einer kommerziellen Photovoltaikanlage trägt die Anlage heute dazu bei, neu zu definieren, wie nachhaltige Sportstätten in der Praxis aussehen.
Entwickelt für Zuverlässigkeit in einer Hochleistungsumgebung
In der Sportinfrastruktur müssen Energiesysteme genauso zuverlässig funktionieren wie die Veranstaltungen, die sie unterstützen.
Beleuchtung, Gastronomie, Betrieb, Spielerbereiche und Übertragungen sind alle auf eine unterbrechungsfreie Leistung angewiesen. An einem Ort wie dem Queen’s Club muss jede neue Infrastruktur nahtlos im Hintergrund funktionieren - ohne den täglichen Betrieb oder den Kalender hochkarätiger Wettbewerbe zu beeinträchtigen.
Das Projekt umfasste die Installation mehrerer Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 927 SunPower Modulen à 455 W. Die Anlagen verteilen sich auf mehrere Dachflächen des Clubs, insbesondere auf den Clubhouse-Gebäuden und dem Junior Club. So konnte der verfügbare Raum optimal genutzt und gleichzeitig den betrieblichen sowie architektonischen Anforderungen des Standorts Rechnung getragen werden.
Entscheidend: Die Installation erfolgte bei vollständig laufendem Betrieb des Clubs.
„Der Club blieb während der gesamten Installationsphase vollständig in Betrieb. Die Arbeiten wurden sorgfältig geplant und koordiniert, um Störungen für Mitglieder, Personal und laufende Aktivitäten auf ein Minimum zu reduzieren.“
SunPower-Technologie in einem sensiblen Sichtbarkeitsumfeld
Bei einem Projekt dieser Größe war die Wahl der Module entscheidend - ebenso wie die Expertise hinter dieser Entscheidung.
Als SunPower-Installationspartner spielte EvoEnergy eine zentrale Rolle sowohl bei der Planung als auch bei der Umsetzung des Systems. Dabei wurde sichergestellt, dass die gewählte Technologie den betrieblichen Anforderungen einer Hochleistungssportstätte entspricht.
Das System nutzt SunPower-Module mit 455 W, die ausgewählt wurden, um langfristig stabile Energieerträge in einem Umfeld zu gewährleisten, in dem Zuverlässigkeit, Konstanz und nahtlose Integration essenziell sind.
„SunPower wurde gewählt, weil in diesem Projekt die langfristige Leistungsfähigkeit entscheidend war. In einer Anlage dieses Niveaus sind Zuverlässigkeit und vorhersehbare Energieerzeugung genauso wichtig wie die installierte Leistung.“
Neben der Technologiewahl war EvoEnergy auch dafür verantwortlich, diese Anforderungen in eine praktikable Lösung vor Ort zu übersetzen.
Dabei wurden wichtige Designaspekte berücksichtigt.
Beim Clubhouse 1B wurde die Photovoltaikanlage gemeinsam mit einem neuen gedämmten Dach integriert - eine von EvoEnergy geleitete Entscheidung, die nicht nur die Installation ermöglichte, sondern auch die thermische Effizienz des Gebäudes verbesserte und so den Spielbetrieb in den Wintermonaten unterstützte.
Dieser Ansatz steht für ein ganzheitliches Konzept: Solarenergie nicht als isolierte Maßnahme, sondern als Teil einer umfassenden Infrastrukturverbesserung, bei der Design, Leistung und Betriebskontinuität gemeinsam betrachtet werden.
Ergebnis: Leistung über den Erwartungen
Die Stärke des Projekts liegt nicht nur in den Zahlen, sondern auch in der Art und Weise, wie das System konzipiert und integriert wurde.
Im ersten Jahr erreichte die Anlage:
- 369.756 kWh Gesamterzeugung
- +3 % mehr Leistung über der ursprünglichen Jahresprognose
- Das System auf Clubhouse 1A mit +3,4 % über Prognose
- Das Junior Club System mit +3,6 % über Prognose
- Über 90 % Eigenverbrauch bei zwei der drei Systeme
- Etwa 56.500–58.000 kg vermiedene CO₂-Emissionen
- Stabile Systemverfügbarkeit
Diese Ergebnisse positionieren das Projekt als starke Referenz für Solarleistung im Vereinigten Königreich und zeigen, dass Photovoltaik in Sportinfrastrukturen sowohl Zuverlässigkeit als auch messbaren Mehrwert liefern kann — selbst in komplexen und energieintensiven Umgebungen.
„Dass die Anlage die Prognosen übertrifft, ist das Ergebnis eines durchdachten Designs, hochwertiger Technologie und stabiler Betriebsleistung über alle Systeme hinweg.“

Was ein hoher Eigenverbrauch wirklich bedeutet
Eine der wichtigsten Kennzahlen dieses Projekts ist der hohe Anteil an vor Ort genutzter Energie.
In der Praxis bedeutet das, dass der Großteil des erzeugten Stroms direkt im Queen’s Club verbraucht wird, anstatt ins Netz eingespeist zu werden - wodurch die Solarproduktion sofort in operativen Nutzen übergeht.
„Ein hoher Eigenverbrauch bedeutet, dass die Energie in Echtzeit für den Club arbeitet. Es ist nicht nur erneuerbare Energie auf dem Papier - sie ersetzt direkt Strom, der sonst aus dem Netz bezogen würde.“
Das Gesamtsystem deckt aktuell rund 25,3 % des gesamten Strombedarfs des Clubs ab. Das hat direkt positive betriebswirtschaftliche Auswirkungen.
Bereits im ersten Jahr führte die Installation zu Energieeinsparungen von über 100.000 £, was sowohl den wirtschaftlichen als auch den strategischen Wert des Projekts unterstreicht.
Mehr als Infrastruktur: eine strategische Entscheidung
Projekte wie dieses sind selten rein technologischer Natur. Sie spiegeln Prioritäten wider.
Für den Queen’s Club war das Ziel klar: CO₂-Reduktion und gleichzeitig die langfristige Kosteneffizienz verbessern.
„Das Hauptziel des Projekts war es, die CO₂-Reduktions- und Nachhaltigkeitsziele des Clubs zu unterstützen und zugleich langfristige wirtschaftliche Vorteile zu erzielen.“
Dies steht für einen grundlegenden Wandel in der Bewertung von Infrastruktur bei hochkarätigen Veranstaltungsorten:
- Nicht nur im Hinblick auf den Return on Investment (ROI)
- Sondern auch in Bezug auf Nachhaltigkeit, Unabhängigkeit und Markenpositionierung
Das Projekt erforderte die enge Zusammenarbeit zwischen operativen, technischen und strategischen Teams, um eine klare Abstimmung zwischen täglichem Betrieb und langfristiger Vision sicherzustellen.
Ein starkes Signal für den Sport
Nachhaltigkeit ist im Sport längst kein Randthema mehr. Sie wird zunehmend zu einem integralen Bestandteil der Planung, des Betriebs und der Wahrnehmung von Veranstaltungsorten.
Im Queen’s Club wird dieser Wandel immer sichtbarer.
„Nachhaltigkeit ist ein sichtbares und wichtiges Thema für den Club, mit wachsendem Interesse von Mitgliedern, Sponsoren und Besuchern an Umweltleistung und verantwortungsvollem Handeln.“
Auch wenn das Solarsystem größtenteils im Hintergrund arbeitet, spielt es eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung der Anlage im Einklang mit modernen Erwartungen.
Seine Wirkung geht bereits über diese eine Installation hinaus.
„Der Erfolg des Projekts hat zu weiteren Überlegungen geführt - der Club prüft aktuell zusätzliche Photovoltaik-Installationen auf weiteren Gebäuden des Geländes.“

Energie über das Spielfeld hinaus
Mit der steigenden Sichtbarkeit von Veranstaltungen wie den HSBC Championships wird der Queen’s Club zu mehr als nur einer Sportstätte.
Er wird zu einem lebendigen Beispiel dafür, wie Nachhaltigkeit auch unter Druck funktioniert - vor Spielern, Partnern, Mitgliedern und einem globalen Publikum.
Die Solaranlage schafft eine überzeugende Verbindung zwischen:
- Leistung auf dem Platz
- Energie im Hintergrund
- Nachhaltigkeit in der Praxis
Damit wird das Projekt nicht nur zur Infrastrukturmaßnahme, sondern zu einem wirkungsvollen Kommunikationsinstrument.
Echtzeit-Dashboards, eventbasiertes Storytelling und Social-Media-Aktivitäten werden möglich - weil das System bereits liefert, was zählt: glaubwürdige und messbare Ergebnisse.
Fazit: ein Maßstab für Solarenergie im Sport
Das Projekt des Queen’s Club zeigt, dass Solarenergie in Sportstätten höchsten Leistungsanforderungen gerecht werden kann.
Es bietet:
- Zuverlässige Energieerzeugung
- Hohe Eigenverbrauchsquote
- Starke wirtschaftliche und ökologische Vorteile
- Nahtlose Integration in eine Hochleistungsumgebung
Während immer mehr Veranstaltungsorte im Vereinigten Königreich kommerzielle Solarlösungen einsetzen, dient dieses Projekt als überzeugender Referenzpunkt.
Nicht als Experiment.
Sondern als Modell, das bereits funktioniert.
In diesem Kontext ermöglicht SunPower – gemeinsam mit seinem Partner Netzwerk – Unternehmen den Übergang zu effizienteren, zuverlässigeren und nachhaltigeren Energiemodellen, mit technologischer Sicherheit und operativer Stabilität.
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