Photovoltaik im Winter: Leistung und tatsächliche Stromerzeugung
Kalte Temperaturen fördern die Effizienz von Solarmodulen. Entdecken Sie spannende Fakten über die Photovoltaik‑Produktion im Winter.

Der Winter wirft viele Fragen bei Besitzern von Solaranlagen auf. Erzeugt meine Anlage genug Strom? Blockieren kalte Temperaturen die Module? Kann Schnee meine Investition gefährden?
Seien Sie beruhigt: Die Realität ist deutlich positiver, als viele denken. Photovoltaikanlagen halten im Winter keinen Winterschlaf. Im Gegenteil: Photovoltaikzellen mögen Kälte.
Funktionieren Solarmodule wirklich im Winter?
Ja, Solarmodule erzeugen auch bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt weiterhin Strom.
Der hartnäckigste Irrtum? Zu glauben, dass Solarmodule Wärme benötigen, um zu funktionieren. Das ist falsch. Entscheidend für die Stromerzeugung ist Sonnenlicht, nicht die Außentemperatur.
Photovoltaikzellen wandeln Photonen (Lichtteilchen) durch den photovoltaischen Effekt in elektrischen Strom um. Solange Licht vorhanden ist, wird Energie erzeugt. Selbst bei bewölktem Himmel und selbst bei extremer Kälte.
Den photovoltaischen Effekt im Winter verstehen
Der photovoltaische Effekt ist unabhängig von der Temperatur. Die Module fangen Sonnenlicht ein und wandeln es mithilfe von Siliziumzellen in Strom um. Das ganze Jahr über.
Zugegeben: Die Wintertage sind kürzer und die Sonneneinstrahlung ist weniger intensiv. Dennoch erfüllt Ihre Photovoltaikanlage weiterhin zuverlässig ihre Aufgabe.
Winterliche Produktion in Zahlen
Im Durchschnitt werden etwa 70 % der Stromproduktion einer Photovoltaikanlage zwischen April und September erzeugt.
Bei genauerer Betrachtung zeigt sich:
- Nur rund 3 % der Gesamtproduktion entfallen auf die Kernwintermonate Januar und Februar
- Etwa 10 % werden zwischen November und Februar produziert
Quelle: ENGIE My Power, 2024
Das ist wenig – aber keineswegs unbedeutend. In Saint‑Jean‑de‑Bournay, Frankreich installierte Herr Jonrond 2018 SunPower‑Module. Seine Anlage arbeitet das ganze Jahr über einwandfrei und hat bereits 19.000 € an Einsparungen erzielt.
Warum der Winter kein Feind der Solarenergie ist, erklärt sich durch die Effizienz bei niedrigen Temperaturen.
Warum steigert Kälte die Effizienz von Photovoltaik?
Niedrige Temperaturen verbessern die Leistungsfähigkeit der Photovoltaikzellen. Solarmodule bestehen aus Halbleitern – ähnlich wie Computerchips. Und wie alle elektronischen Bauteile arbeiten sie am besten, wenn sie kühl bleiben.
Der Temperaturkoeffizient: Schlüssel zur Effizienz
Jedes Solarmodul besitzt einen Temperaturkoeffizienten, der angibt, wie sich die Leistung bei steigender Temperatur verändert. Dieser Koeffizient ist in der Regel negativ: Je kälter es ist, desto höher die Effizienz.
Ab etwa 25–30 °C beginnt die Effizienz zu sinken. Übermäßige Hitze reduziert die Leistung. Umgekehrt optimiert Kälte die Stromerzeugung. Ein Modul, das bei ‑30 °C betrieben wird, kann sogar seine Nennleistung überschreiten.
Praktisches Beispiel zur Effizienzberechnung
Ein 140‑Watt‑Modul bei 25 °C (Standardtestbedingungen) kann bei ‑30 °C dank der verbesserten Effizienz bis zu 175 Watt erreichen.
Dieser Effizienzgewinn gleicht die geringere Sonneneinstrahlung im Winter teilweise aus. Dadurch bleibt die Stromerzeugung auch in der kältesten Jahreszeit beachtlich.
Wie beeinflusst Schnee die Solarstromproduktion?

Schnee kann das Sonnenlicht vorübergehend daran hindern, die Module zu erreichen. Eine dicke Schneeschicht blockiert die Strahlen und reduziert die Produktion.
Doch Schnee ist nicht nur ein Problem – er kann sogar zum Vorteil werden.
Schnee reflektiert bis zu 80 % des Sonnenlichts. Dieses Phänomen, das Skifahrer gut kennen, erhöht die Lichtmenge, die auf die Module trifft. Das reflektierte Licht steigert die gesamte Sonneneinstrahlung und kann die Effizienz verbessern.
Sollte man Schnee von Solarmodulen entfernen?
Das hängt von der Schneemenge ab:
- Dünne Schicht (einige Zentimeter):
Kein Grund, aufs Dach zu steigen. Der Schnee schmilzt schnell bei den ersten Sonnenstrahlen, und die Produktion setzt rasch wieder ein. - Dicke Schicht:
Eine Schneeräumung kann sinnvoll sein, aber nur unter sicheren Bedingungen. Verwenden Sie eine Schneeschaufel oder einen Teleskoprechen vom Boden aus. Gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
Praxistipp: Lassen Sie einige Zentimeter Schnee rund um die Module liegen, um vom reflektierten Licht zu profitieren!
Optimale Neigung der Module
Der Neigungswinkel hat direkten Einfluss auf die Winterproduktion. Im Winter steht die Sonne deutlich tiefer als im Sommer.
- Ideale Neigung im Winter: 60° für maximale Lichtaufnahme
- Ideale Neigung im Sommer: 20° bei hohem Sonnenstand
- Bester Ganzjahres‑Kompromiss: etwa 30° zur Optimierung von Sommer‑ und Winterertrag
Ein Neigungswinkel von 60° begünstigt zudem das natürliche Abrutschen von Schnee.
Wie viel Solarenergie ist im Winter zu erwarten?
Der Winter ist nicht die stärkste Jahreszeit für Solarenergie – dennoch arbeiten Ihre Module zuverlässig weiter. Die Produktion bleibt stabil, da die Kälte die Effizienz erhöht.

Was wirklich zählt? Die gesamte jährliche Produktion.
Konzentrieren Sie sich nicht ausschließlich auf Januar und Februar. Betrachten Sie das ganze Jahr. Eine gut dimensionierte Anlage bleibt trotz saisonaler Schwankungen wirtschaftlich.
Praxisbeispiele aus der Realität
In Morancé, Frankreich installierte Herr Mercier 8 SunPower Performance 6 AC Black‑Module. Seine Stromerzeugung deckt mehr als 50 % seines jährlichen Verbrauchs, mit Einsparungen von 836 € im ersten Jahr und über 28.000 € innerhalb von 25 Jahren.
In Ruy‑Montceau, Frankreich deckt Herr Gambier mit 22 Modulen nahezu 60 % seines Energiebedarfs. Seine Anlage erzielt Einsparungen von mehr als 83.500 € über einen Zeitraum von 20 Jahren. Die Amortisationszeit? Weniger als 6 Jahre.
In Dolomieu erzeugt Herr Barbier mit 12 Modulen rund 6.000 kWh pro Jahr und spart dabei über 1.100 € jährlich.
Diese Beispiele zeigen: Solarmodule arbeiten das ganze Jahr über effizient – auch im Winter.
Ideen zur Optimierung der Winterproduktion
- Ausrichtung prüfen: Die Sonne steht im Winter tiefer – vermeiden Sie Verschattungen durch Bäume oder Gebäude
- Zustand kontrollieren: Nach Stürmen oder Hagel Sichtprüfung durchführen
- Neigung optimieren: Falls möglich, den Winkel für den Winter anpassen
Warum SunPower‑Module für den Winter wählen?
SunPower‑Solarmodule sind auf Langlebigkeit ausgelegt: 30‑ und 40‑jährige Garantien, außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Bedingungen und optimierte Effizienz.
Optimale Winterleistung
SunPower‑Module behalten auch bei Kälte eine hohe Effizienz. Ihre Konstruktion widersteht Korrosion, Temperaturschocks und hohen Schneelasten. Sie erzeugen zuverlässig Strom – unabhängig von der Jahreszeit.
Auch 2026 bleibt Solarenergie rentabel. Selbst im Winter.
Ihre Photovoltaikanlage stoppt nicht beim ersten Schneefall. Sie produziert Tag für Tag, Saison für Saison.
Kälte steigert die Effizienz der Photovoltaikzellen. Schnee kann durch Reflexion sogar die Sonneneinstrahlung erhöhen. Und mit einer korrekt dimensionierten Anlage ist Ihre Investitionsrendite gesichert.
Der photovoltaische Effekt kennt keine Jahreszeiten. Ihre Module erzeugen Strom im Winter wie im Sommer. Solarenergie bleibt das ganze Jahr über eine rentable Lösung.
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